Die Verbindung von professioneller Immobilienexpertise mit echter menschlicher Verantwortung, um ukrainische Familien beim Aufbau eines neuen Lebens in Nordbayern zu unterstützen.
Der Wendepunkt: Hinter der Initiative ZusammenLeben steht eine persönliche Geschichte, die aus einer direkten Begegnung mit der durch den Krieg in der Ukraine geschaffenen Realität entstand.
Ben Shamir, ein seit Jahren in Nordbayern tätiger Immobilienunternehmer, erlebte zu Beginn des Konflikts hautnah mit, wie Familien mit fast nichts in Deutschland ankamen – ohne dauerhafte Unterkunft, ohne angemessene Kleidung, ohne Grundausstattung und manchmal sogar ohne ausreichend Nahrung.
In der Anfangszeit machte der Besuch von Erstaufnahmeeinrichtungen und Lagern, in denen Tausende von Geflüchteten untergebracht waren, deutlich, dass die Hilfe unmittelbar, dringend und zutiefst menschlich sein musste.
Angesichts von Menschen, die in einem fremden Land ohne Sprachkenntnisse, ohne Wissen über das lokale System und ohne soziales Netzwerk neu anfangen mussten, fiel eine klare Entscheidung: Wir nutzen unsere vorhandenen Ressourcen, um zu helfen.
Schnell wurde uns klar, dass eine Wohnung allein nicht ausreicht. Eine Familie, die einen Schlüssel erhält, muss sich immer noch mit Behörden, Dokumenten, einer neuen Sprache, Schulanmeldungen, Möbeln, Lebensmitteln, Beschäftigung und der Integration in den Alltag auseinandersetzen.
Daher hat sich unsere Tätigkeit nach und nach zu einem umfassenden Hilfsnetzwerk erweitert. Je nach Bedarf und Møglichkeiten unterstützen wir bei:
Notfallkauf von Lebensmitteln, Bereitstellung von Möbeln und Ausstattung mit essanziellen Haushaltsgegenständen.
Unterstützung bei der Wohnsitzanmeldung, Begleitung zum Jobcenter, Übersetzung von Dokumenten und Verstehen von Behördenbriefen.
Anbindung von Kindern an Schulen und Kindergärten, Deutschkurse und professionelle Karriereberatung.
Wir freuen uns zu sehen, wie unternehmerisches Handeln nicht nur wirtschaftliche Ergebnisse, sondern auch echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann. Professionelle Kontakte werden zu Beschäftigungsmöglichkeiten, die Vertrautheit mit lokalen Behörden vereinfacht komplexe Wege, und ein einfaches Gespräch hilft Eltern, ihr Kind an einer Schule anzumelden.
Diese Verbindung von geschäftlicher Ausführung und sozialer Verantwortung ist ein zentraler Pfeiler unseres Weges – wir verstehen soziales Engagement als natürliche Fortsetzung unserer Infrastruktur und langjährigen Erfahrung in Nordbayern.
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, klar zu betonen: Die deutschen Behörden, mit denen wir zusammenarbeiten, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Möglichkeiten, Familien zu helfen. Wir begegnen in Jobcentern, Kommunen, Ausländerbehörden, Schulen und Sozialämtern Fachkräften, die eine komplexe und engagierte Arbeit leisten.
Auch wenn das System nicht immer schnell oder einfach ist, stehen dahinter Menschen, die ihr Bestes geben, um Familien zu unterstützen. Unsere Arbeit ersetzt nicht die Behörden; vielmehr arbeiten wir Seite an Seite mit ihnen, um sicherzustellen, dass Familien die Abläufe verstehen und ihre Bedürfnisse mit den kommunalen Angeboten verbunden werden.
Wir wissen, dass wir nur ein kleines Zahnrad in einem riesigen Netzwerk aus Menschen, Behörden, Ehrenamtlichen und Organisationen sind, die sich für Familien aus der Ukraine einsetzen. Wir können nicht jedes Problem lösen oder jede Familie erreichen, aber wir können unseren Teil beitragen.
Ob es darum geht, eine Wohnung bereitzustellen, Lebensmittel zu organisieren, den Kontakt zu Fachkräften herzustellen oder ein Dokument zu übersetzen – jede Handlung kann einen Lebensabschnitt entscheidend verändern.
Wir laden Immobilieneigentümer, Unternehmer, Fachkräfte, Übersetzer, Arbeitgeber, Ehrenamtliche und Einwohner Nordbayerns ein, sich unserer Initiative anzuschließen. Sie können helfen, indem Sie Wohnungen anbieten, Möbel spenden, übersetzen, Fahrten übernehmen oder als Mentor unterstützen.
Nicht jeder kann alles tun, aber jeder kann etwas tun. Und gemeinsam können wir eine echte Veränderung bewirken.